Sunday, October 09, 2005

 

Stewart-Island (Flug, North-West-Circuit/Track und Rueckkehr auf die Suedinsel/Invercargil) 7. bis 18. Oktober 2005
Stewart-Island (wirklich ganz im Sueden von Neuseeland, also da, wo sich Kiwi und Seerobbe gute Nacht sagen!) - einfach sensationell!!
Wir fahren von Te Anau nach Invercargill, dem zentralen Knotenpunkt im Sueden der Suedinsel.
Normalerweise nehmen die meisten Leute den Shuttle-Bus nach Bluff (im Prinzip der Hafen von Invercargill, 30km suedlich), um von dort die Faehre ueber die Foveaux-Street nach Stewart-Island zu nehmen. Wir haben die "BBH-Card" (Backpackerhostels-Association) und bekommen so zwei Standbye-Tickets, die uns billiger kommen als der Shuttle-Bus und die Faehre!!
So fliegen wir also nach Stewart-Island, genauer gesagt nach Halfmoon Bay (= Oban, die einzige "Stadt", soll heissen Siedelung mit ca. 400 Einwohnern/Eingeborenen): Der Flug mit der 8sitzigen Maschine dauert 20 min. und ist echt spektakulaer. Nur gut, dass der Pilot beim Start die drei ebenfalls startenden Kamikaze-Flugenten nicht niedergemaeht hat!!

"Der Track" (North-West-Circuit, 11 Tage):

Auf Stewart-Island gibt es im Prinzip 3 Tracks:

  1. Den Rakiura-Track (die Warmduscher-Variante fuer Gebrechliche und Saeuglinge; Bloedsinn: ist ein ordentlicher Great-Walk, d.h. super befestigt mit Boardwalk und wenig Schlamm/Mud)
  2. Den South-Circuit, den kein Mensch geht, ausser ein paar Wahnsinnige, die selten wieder in der Zivilisation auftauchen, weil einige Tagesetappen regelmaessig ueberflutet werden und man normalerweise keinen Neopren und Schnorchel auf einem Track dabei hat.
  3. Den North-West-Circuit, der 10 bis 12 Tage benoetigt. Und den haben wir uns gegeben:
    115 km, Tagesetappen: 6 - 8 Stunden von Huette zu Huette, Trackbeschaffenheit: von heftig bis ziemlich heftig!!

Im DOC (Department of Conservation) bekommen wir einen Track-Pass, tragen unsere Daten in ein Formular ein, leihen uns einen "Beacon" (= Satelliten-Sender, um im Notfall geortet werden zu koennen), decken uns im einzigen Geschaeft mit Lebensmittel und Brennstoff fuer 13 Tage ein und los geht`s........



Der 1. Tag (die Photos sind nicht chronologisch, weil ich/Wolfi erst im Laufe der 2. Woche so fertig war, wie man am 1. Photo unschwer erkennen kann) ist noch easy: Nur 4 Stunden auf super Piste (weil die erste Etappe zugleich die erste vom Rakiura-Track ist): Danach wird`s teilweise echt heftig - es geht durch dichtes Buschwerk, urwuechsigen Regenwald, durch zum Teil kniehohen (!) Schlamm, ueber "ein paar" Berge und Bergsaettel durch die wohl spektakulaerste, voellig (!) menschenleere Gegend Neuseelands: ueber 80 % von Stewart-Island sind Nationalpark!
Wir sind 11 Tage lang alleine und haben den Track und die Huetten fuer uns. Sehen zwei (!) Brown Kiwis am Tag (!!) - das sind die Tierchen, die`s nicht mehr so oft gibt.
Kurzer Fazit (denn hinterher gibt`s noch so viel zu erzaehlen und ich will weder unsere Web-Seite, noch unsere lieben Zuhausegebliebenen zu sehr strapazieren):
Extrem anstrengend und herausfordernd, alles gut gegangen/nix passiert, haben beide jetzt "a Kondition wia a Viech", supertolle Erfahrung und unvergessliche Tage!!

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